Comet ·
☄️Als C/2025 R3 durch den Orion zog
⏱️ 8-10 Minuten Lesezeit
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Nachdem ich es 2024 verpasst hatte, C/2023 Tsuchinshan Atlas aufzunehmen, machte ich es mir zur Aufgabe, den nächsten Kometen nicht zu verpassen. Im Jahr 2026 haben wir C/2025 PANSTARRS, der zwar nicht so hell ist und im Vergleich nicht mit bloßem Auge sichtbar ist, aber ich wusste, dass ich ihn erwischen musste.
Was mich an diesem Kometen am meisten reizte, ist, dass er an der Orion-Region vorbeifliegt, die für sich genommen schon ein spektakuläres Motiv ist.
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Die Planung der Aufnahme war ziemlich einfach, da mir eine App namens Stellarium zeigte, wo sich der Komet befindet, nämlich im Orion, der direkt nach Sonnenuntergang im Westen untergeht.
Ich habe die Lichtverschmutzungskarte (www.lightpollutionmap.info) aufgerufen, um ein Gebiet mit minimaler Lichtverschmutzung zu finden, besonders in Richtung Westen – was mich dazu führte, zum Boars Head Lookout in Katoomba, Blue Mountains, zu reisen.
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| Als ich am Standort ankam, war das Aufstellen des MSM Nomad sehr einfach und unkompliziert. Normalerweise habe ich bereits den Kugelkopf mit der V-Halterung (diesmal habe ich die V-Halterung nicht verwendet) am Nomad befestigt, sodass ich am Standort nur noch das Nomad-Setup + Telefonhalterung auf die Panorama-Basis + den Keil montiere, die bereits auf meinem Stativ sind.
Stellen Sie sicher, dass das Stativ auf einer festen, stabilen Plattform steht, damit es sich nicht leicht bewegt. |
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🎯
Die Polausrichtung ist einfach, da ich PhotoPills (Pills -> Spot Stars -> AR) verwende, um den Nomad so auszurichten, dass er auf den südlichen Himmelspol oder auf Sigma Octantis zeigt.
Die Panorama-Basis und der Keil, die mit dem MSM Nomad Southern Hemisphere Kit von Richard Tatti geliefert werden (sehr zu empfehlen, da alles enthalten ist, was man braucht), sind praktisch, um die für die Polausrichtung erforderlichen feinen Einstellungen vorzunehmen.
Schalten Sie den Nomad-Schalter auf S für die südliche Hemisphäre.
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Um meine Polarausrichtung zu überprüfen, mache ich eine Testaufnahme mit 30 Sekunden Belichtungszeit in Richtung meines Ziels. Dabei achte ich auf Sternenspuren.
Wenn die Sterne Spuren ziehen, muss ich meine Polarausrichtung erneut überprüfen und versuchen, mein Stativ so eben wie möglich auszurichten, was meist nur mit Mühe gelingt, da der Boden uneben ist.
Nachdem ich mit dem Ergebnis der Testaufnahme zufrieden bin, stelle ich den eingebauten Intervallometer ein und beginne mit der Aufnahme.
😌Während der Aufnahme lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie die Sterne!
💡Tipps:
- Wählen Sie bei der Standortwahl eine Richtung, die dunkel ist, besonders wenn das Ziel untergeht oder sich in der Nähe des Horizonts befindet.
- Das Fotografieren in Richtung Lichtverschmutzung in der Ferne, selbst bei Bortle 4, führt zu sehr ungleichmäßigen Verläufen im Bild, was zusätzliche Arbeit bei der Nachbearbeitung bedeutet. Dies wird verstärkt, da die Aufnahmen gestapelt werden.
- Kommen Sie an und erkunden Sie den Standort, solange es noch Tageslicht gibt.
- Verwenden Sie Apps wie Windy, Clearoutside, um das Wetter und die Wolkenbedeckung zu überprüfen.
- Bei windigen Bedingungen sollte das Stativ so nah wie möglich am Boden stehen, um den Schwerpunkt zu senken. Sie können auch die Verschlusszeit verringern, um die Wahrscheinlichkeit von Sternenspuren zu reduzieren.
- Verwenden Sie manuellen Fokus – fokussieren Sie auf die Sterne. Wenn Sie die Brennweite ändern, stellen Sie sicher, dass die Sterne weiterhin scharf sind.
🖥️
Gestapelt und zunächst in Siril bearbeitet.
Weiterverarbeitet und in Adobe Photoshop fertiggestellt.
Ausrüstungsliste |
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Sony A7III |
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Tamron 28–75mm f/2.8 G2 |
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Manfrotto Element MII Aluminium-Stativ |
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MSM Nomad Sternen-Tracker |
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Google Pixel 8 Pro + PhotoPills (Polarausrichtung) |
