User Story Vol.10🌌Eine leichte Reise zur Aufnahme von Rho Ophiuchi

< User Story · Vol.10 >
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Willkommen zur zehnten Ausgabe unserer User-Story-Reihe.
Diesmal geht es zum Brown County State Park in Indiana, wo Blake Smith (IG @blakesmith.photography) hat den beeindruckenden Rho-Ophiuchi-Wolkenkomplex mit einem einfachen, aber leistungsstarken Setup mit MSM NOMAD aufgenommen.
🎯 Ein lange erwartetes Ziel
Rho Ophiuchi ist ein Ziel, das schon seit einiger Zeit ganz oben auf meiner Liste steht, aber erst vor Kurzem bin ich dazu gekommen, eine Nacht damit zu verbringen.
In der Nähe einer Großstadt zu leben bedeutet, zum Fotografieren von Astromotiven zu einem Ort mit dunklem Himmel fahren zu müssen. Normalerweise heißt das, mein robustes Nachführstativ, mein Teleskop und Behälter voller Kabel, Powerbanks und Computerzubehör ins Auto zu laden.
Wenn ich jedoch keine Lust habe, die gesamte Ausrüstung mitzuschleppen, schätze ich die Möglichkeit, mit nur einer Kamera, einem Objektiv und MSM leicht unterwegs zu sein.
Vorbereitung unter dunklem Himmel
In dieser Nacht kam ich kurz nach Sonnenuntergang an meinem bevorzugten Ort unter dunklem Himmel an – dem Brown County State Park in Indiana –, sodass ich genügend Zeit hatte, alles aufzubauen, bevor es dunkel genug für die Aufnahmen war.
Für die Polausrichtung verwende ich normalerweise den MSM-Laser, wenn ich längere Belichtungszeiten aufnehmen möchte.

Wenn ich jedoch mit 30″ oder kürzer belichte, benutze ich einfach einen Kompass, um sicherzustellen, dass ich nach Norden ausgerichtet bin (unter Berücksichtigung der magnetischen Deklination), und stelle den Winkel meines Keils passend zu meinem Breitengrad ein.
Danach geht es nur noch darum, ein paar Testaufnahmen zu machen und kleine Anpassungen vorzunehmen, bis keine Sternspuren mehr zu sehen sind.
Sobald ich meine Polausrichtung vorgenommen habe und das letzte Tageslicht verschwunden ist, ist es Zeit, den Intervallometer so einzustellen, dass er mit der Aufnahme beginnt.
Details zur Bildaufnahme und -bearbeitung
134 × 25″ Lightframes & 24 Darks
F2.0 · ISO 800
In Astro Pixel Processor gestapelt und mit PixInsight & Photoshop bearbeitet
Tipps
- Auch an einem dunklen Ort solltest du auf entfernte Lichtverschmutzung in der Richtung achten, in die du fotografierst, sowie auf möglichen vorbeifahrenden Verkehr.
- Komm früh genug an, um deine Pläne zu bestätigen und deine Ausrüstung aufzubauen, bevor es zu dunkel wird.
- Überprüfe deine Bilder regelmäßig, um sicherzustellen, dass sich dein Fokus und deine Polausrichtung nicht verändert haben. Es macht nie Spaß, eine Aufnahmesession zu beenden und dann festzustellen, dass ein Kugelkopf ein wenig verrutscht ist und die Hälfte deiner Aufnahmen Sternspuren zeigt.
- Wenn möglich, bring eine zweite Kamera mit – selbst wenn es nur dein Handy ist – sowie ein Stativ. Einige der kreativsten Aufnahmen, die ich je gemacht habe, entstanden, als ich mit einer zweiten Kamera herumspielte, während mein Haupt-Setup automatisch fotografierte.
- Vergiss nicht, dich hin und wieder von der Kamera zu entfernen und zum Himmel hinaufzuschauen 😉
Ausrüstungsliste
| Kamera | Sony A7ii (H-Alpha-umgebaut) |
| Objektiv | Samyang 135 mm F2.0 |
| Tracker | MSM NOMAD Tracker |
| Kugelkopf | Neewer-Kugelkopf |
| Stativkopf | MSM-Keil |
| Stativ | Sirui-Kohlefaserstativ |
| Intervallometer | PixelPro-Intervallometer |